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FOMO – Fear of Missing out

Veröffentlicht am 03.08.2017

Die meisten Jugendlichen können wir uns ohne Handy nicht mehr vorstellen. Es scheint „angewachsen“ zu sein. Aber seien Sie mal ehrlich: wann haben Sie einen Tag oder auch ein paar Stunden ohne Handy verbracht?

FOMO – Fear of Missing out

Die meisten Jugendlichen können wir uns ohne Handy nicht mehr vorstellen. Es scheint „angewachsen“ zu sein. Aber seien Sie mal ehrlich: wann haben Sie einen Tag oder auch ein paar Stunden ohne Handy verbracht?

In unserer heutigen Zeit sind Innformationen schnell zu bekommen. Die Informationsflut macht es aber schwierig, den Durchblick zu behalten. Welche Information ist denn nun wichtig und gibt es vielleicht noch einen interessanteren Beitrag? Auch unsere Kontakte verwalten wir online. Facebook, Twitter und Co. suggerieren uns zahlreiche „Freundschaften“ und eine Menge an Menschen, die uns gewogen sind. Vor allem Jugendliche definieren sich über die Anzahl ihrer Kontakte. Denn viele Kontakte vermitteln den Eindruck, beliebt zu sein. Da ist es auch wichtig, schnell zu reagieren, immer sofort zu antworten und auf dem neusten Stand zu sein. Wir setzen uns unter Druck, weil wir glauben, wenn wir nicht sofort antworten, out zu sein. Zudem scheinen die anderen immer die besseren Partys zu besuchen, die wichtigeren Inforationen zu haben, viel häufiger unterwegs zu sein. Da muss man mithalten können.

Innzwischen gibt es für die Angst etwas zu verpassen den entsprechenden Ausdruck. FOMO  - Fear of Missing out. Auch wenn es vor allem Jugendliche betrifft, können wir Erwachsenen uns an die eigene Nase fassen und uns überlegen, welches Vorbild wir sind. Vielleicht haben wir das Handy nicht ganz so oft in der Hand, aber in der Nähe liegt es schon und wenn es piept, könne wir uns kaum zurückhalten und werden unruhig.

Viele Jugendliche fühlen sich inzwischen gestresst. Ständig online sein zu müssen, die sozialen Netzwerke zu überprüfen, lässt keine Freiraum mehr sich zu entspannen. Das wirkt sich nicht nur auf die Freizeit der Jugendlichen aus. Auch Lehrer und Ausbilder bemerken die kürzere Aufmerksamkeitsspanne und den fast körperlichen Schmerz, wenn die Schüler oder Auszubildenden das Handy nicht benutzen dürfen oder es sogar weggenommen wird.

Das Handy ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir müssen uns also überlegen, wie wir uns und die Jugendlichen an einen moderaten Umgang mit dem Handy gewöhnen können. Am besten schon als Kind. Aber auch Schule und Ausbildung sind gefragt, was sie ändern können um sich an die Jugendlichen anzupassen.

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