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Lernen

Veröffentlicht am 16.06.2017

Wenn wir an das Thema Lernen denken, fällt uns zunächst der Erwerb von Wissen ein. Die Erinnerung an unsere eigene Schulzeit wird wach. Aber Lernen ist viel mehr als reiner Wissenserwerb.

Lernen

Wenn wir an das Thema Lernen denken, fällt uns zunächst der Erwerb von Wissen ein. Die Erinnerung an unsere eigene Schulzeit wird wach. Aber Lernen ist viel mehr als reiner Wissenserwerb.

Wenn wir lernen, eigen wie uns auch motorische Fähigkeiten an (z.B. Fahrrad fahren) und verändern unsere Einstellungen, Werte und Überzeugungen.

Zum Lernen gehört, dass wir die neue Information abspeichern und zum passenden Zeitpunkt wieder abrufen können. Wir lernen, indem wir uns mit der Umwelt auseinandersetzen. Lernen verändert also auch durch unsere individuellen Erfahrungen unser Erleben und unser Verhalten. Lernen ist ein automatischer Prozess, den wir nur bedingt beeinflussen können.

Besonders leicht fällt uns das Lernen, wenn starke Emotionen im Spiel sind. Dinge, für die wir uns sehr interessieren oder die eine große Bedeutung für uns haben, behalten wir besser. Auch wenn wir sehr motiviert sind oder starke Gefühle dabei sind (z.B. Spaß, Trauer, Wut) bleibt uns die Situation besser im Gedächtnis.

Wichtig für das Lernen ist die Aussicht auf Erfolg. Zu leichte Aufgaben sind langweilig. Bei zu schweren Aufgaben, bei denen wir keine Aussicht auf den Erfolg haben, geben wir schnell auf.

Oft finden Sie bei Artikeln zum Thema Lernen die Einteilung in Lerntypen, wie den visuellen Typ oder den auditiven Typ. Probieren Sie einfach aus, in welchen Situationen und mit welchen Mitteln Ihnen oder Ihrem Kind das Lernen leichter fällt. Das kann sehr unterschiedlich sein, je nach Tagesform und Lernstoff. Erlaubt ist alles was das Lernen erleichtert.

Bedenken Sie, dass jeder seine eigene Zeit hat, zu der er am besten lernen kann. Für den einen kann das spät abends sein, für den anderen vielleicht früh morgens.

Suchen Sie Sich Ihren Lieblingsplatz und schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre. Nutzen Sie möglichst viele Sinne. Bringen Sie Abwechslung ins Lernen. Nutzen Sie Eselsbrücken und kreative Lernmethoden. Und denken Sie daran, wir können uns nicht ewig konzentrieren. Bauen Sie also genügend Pausen ein.

So gelingt auch Ihnen und Ihrem Kind das Lernen.

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